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Müll und kein Ende in Sicht

Schön und einladend soll sie wirken, die Kurstadt Templin. Trotzdem gibt es im Stadtgebiet einige Ecken, an denen regelmäßig Unrat weggeworfen wird.

Ausgedient und weg damit: An den Bahnschienen türmt sich Elektroschrott.
Michaela Kumkar Ausgedient und weg damit: An den Bahnschienen türmt sich Elektroschrott.

Die Mitarbeiter vom Templiner Wirtschaftshof müssen fast täglich den Müll anderer Leute im Stadtgebiet einsammeln. Viel davon landet eben nicht nur in den dafür vorgesehenen Müllkörben, sondern auf Straßen und Wegen. Wenn sie an einer Stelle Ordnung gemacht haben, türmen sich hinter ihnen schon wieder neue Berge auf.

Jetzt haben Unbekannte einen Graben entlang der Bahnschienen zum illegalen Abladeplatz gemacht. Mindestens 20  alte Fernsehgeräte, ausgediente Computer und dazwischen Hausmüll sowie Gartenstühle, die augenscheinlich niemand mehr haben will wurden dort abgekippt.

Das Gelände gehört der Deutschen Bahn, heißt es aus der Templiner Stadtverwaltung. Fachgebietsleiterin Ute Stahlberg erinnert daran, wie oft es Kritik am Erscheinungsbild des Bahnhofes Templin-Stadt gegeben hatte, auch von Templinern. „Und jetzt wird von der Bahn erwartet, dass sie den Müll wegräumt, den vermutlich Einheimische auf ihrem Gelände entsorgt haben?“ Dass Sperrmüll von der UDG kostenlos abgeholt wird und dass es in Templin gleich zwei Unternehmen gibt, wo Elektroschrott abgeben werden kann, werde leider ignoriert.