Unrat weggeworfen:

Müll verschandelt Stadtmauer

Unliebsame Hinterlassenschaften am Templiner Wahrzeichen sorgen für Ärger. Das Aufräumen ist in Auftrag gegeben. Das Problem bleibt.

Rundweg an der Templiner Stadtmauer: Einladend sieht anders aus.
Michaela Kumkar Rundweg an der Templiner Stadtmauer: Einladend sieht anders aus.

Dass in Templin immer wieder illegal Müll entsorgt wird, ist kein Geheimnis. Jüngstes Beispiel: Unrat, der auf dem Rundweg entlang der Stadtmauer weggeworfen wurde. Diverse Lebensmittelverpackungen, Flaschen und andere Überreste liegen dort herum. Der Rundweg steht zwar mit auf dem Tourenplan der Mitarbeiter des Wirtschaftshofes, die für Sauberkeit sorgen. „Weil dort aber so oft Müll herumliegt, müssen Extraeinsätze in Auftrag gegeben werden“, sagt Ute Stahlberg vom städtischen Ordnungsamt.

Nicht nur dieses Areal gehört zu den Gebieten, wo es häufig Ärger wegen Unrat gibt, der eben nicht in Papierkörben landet. „Meist passiert das in solchen Bereichen, wo niemand wohnt oder die nur schlecht einzusehen sind“, erklärt Ute Stahlberg. Dass es in der Stadt zu wenig Papierkörbe gibt, kann eigentlich nicht Ursache dafür sein, dass Müll einfach irgendwo fallen lassen gelassen wird. Im Stadtgebiet befinden sich etwa 310 solcher Behältnisse. Und trotzdem bleibt das Müllthema ein Dauerbrenner in Templin. Ungeachtet der Tatsache, dass die Beseitigung von Unrat nicht umsonst zu haben ist. „Wenn wir dem Wirtschaftshof dazu den Auftrag erteilen, entstehen Kosten, die wir alle bezahlen müssen“, erklärt Ute Stahlberg.