Kirchplatz-Gestaltung:

Templin baut alte Stadtmauer nach

Der Hickhack um die Neugestaltung des Templiner Kirchvorplatzes ist beendet. Jetzt haben sich die Stadtväter zu einer Variante durchgerungen.

Wie soll er künftig aussehen, der Templiner Kirchplatz? Jetzt ist eine Entscheidung gefallen.
Michaela Kumkar Wie soll er künftig aussehen, der Templiner Kirchplatz? Jetzt ist eine Entscheidung gefallen.

Der neue Brunnen auf dem Templiner Kirchvorplatz mit seinen Figuren aus rostbraunem Cortenstahl war auf viel Kritik bei den Bürgern gestoßen. Jetzt sollte nach Vorstellungen der Planer bei der Neugestaltung der zweiten Vorplatzhälfte das angeblich wetterbeständige Material als Heckenbegrenzung erneut Verwendung finden.

Dagegen sprachen sich Stadtverordnete aus. Auf der Stadtverordnetenversammlung stimmten sie nun über Alternativen ab. Zur Auswahl standen neben dem Cortenstahl, Holz, Feldsteine oder eine Mauer aus Basalt. Für Letzteres gab es eine Mehrheit. Künftig sollen auf dem Templiner Kirchvorplatz der alte Verlauf der 9,75 Meter breiten mittelalterlichen Mühlenstraße und mit der Basaltmauer alte Häuserkanten nachempfunden werden. Der Platz soll Ausgangspunkt für einen archäologischen Stadtrundgang werden.

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