Gefahrenquelle beseitigt:

Nach Unfällen verschwinden Bänke aus Stein vom Schulhof

Bei der Gestaltung der Außenanlagen an der Templiner Goetheschule werden auch halbrunde Sitzgelegenheiten aus Granit aufgestellt. Doch diese stehen dem Bewegungsdrang der Grundschüler im wahrsten Sinne des Wortes im Wege.

Mitarbeiter der Straßen und Tiefbau GmbH Aschoff haben die Bänke aus Granit abgebaut und die Flächen, auf denen sie standen, geglättet.
Privat Mitarbeiter der Straßen und Tiefbau GmbH Aschoff haben die Bänke aus Granit abgebaut und die Flächen, auf denen sie standen, geglättet.

Rund fünf Millionen Euro hat die Stadt in die Sanierung der Grundschule „Johann Wolfgang von Goethe“ investiert. Ein Teil des Geldes floss auch in die Gestaltung des Pausenhofes. Die halbrunden Sitzelemente aus Granit, die dort bis vor Kurzem standen, sind jetzt allerdings wieder verschwunden. Nach einem Jahr Schulbetrieb hat sich herausgestellt, dass sie für den Bewegungsdrang von Schulkindern nicht geeignet sind und eine unnötige Gefahrenquelle darstellen, so Templins Bürgermeister Detlef Tabbert.

Dabei habe sich die Stadt auch bei der Gestaltung des Schulhofes von Fachleuten beraten lassen, die keine Sicherheitsbedenken gegen diese steinernen Sitze geäußert hätten. Die Entscheidung über den Abbau sei nach Abstimmung mit Elternvertretern und der Schulleitung gefallen. Mitarbeiter der Straßen und Tiefbau GmbH Aschoff bauten die Elemente ab und lagerten sie vorübergehend ein. Für die Stadt Templin sind daraus erneut Kosten in Höhe von 4000 Euro entstanden.

Die Sitzelemente sollen am Haus der Jugend und Kunst wieder verwendet werden. Dort wird derzeit gebaut. Wenn das Außengelände gestaltet wird, werden die Bänke integriert.

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