Alter Ofen hat ausgedient:

Neue Arbeitsräume für Waldarbeiter

Die Mitarbeiter der Forstbaumschule am Lübbesee kriegen nicht mehr das Zittern, wenn sie an den Winter denken. In diesem Jahr brauchen sie am Schreibtisch keine dicke Jacke mehr. In der Buchheide entsteht ein moderner Bürotrakt.

Mitten in der Buchheide entsteht ein neues Gebäude für die Forstbaumschule am Lübbesee.
Sigrid Werner Mitten in der Buchheide entsteht ein neues Gebäude für die Forstbaumschule am Lübbesee.

Der Landesforstbetrieb Brandenburg investiert in seiner Baumschule am Templiner Lübbesee, um die Arbeitsbedingungen für die Waldarbeiter zu verbessern. In der Buchheide ist ein neues Gebäude mit Büro-, Aufenthaltsräumen, Sanitäreinrichtungen und einer beheizbaren Arbeitshalle im Entstehen. Im vorigen Herbst war das alte Gebäude abgerissen worden. Noch vor Wintereinbruch soll der Ersatzneubau bezogen werden können. Rund 350 000 Euro wird der Landesbetrieb in den Bau stecken.

In der Forstbaumschule am Lübbesee ziehen die vier festangestellten Mitarbeiter auf 20 Hektar Fläche im Jahr rund 1,5 Millionen Pflanzen, vorrangig für die Landeswälder. Hauptsächlich wird für gesunden Nachwuchs an Buchen und anderen Laubhölzern wie Traubeneichen, Winterlinden, Hainbuchen, Esskastanien, Erlen oder Ahorn für den Waldumbau gesorgt. Aber auch herkunftssichere Nadelgehölze werden für die Verjüngung der Bestände in den Landeswäldern zur Verfügung gestellt. 2016 sollen von den drei Landesforstbaumschulen in Templin, Zehdenick und Chorin unter anderem 20 Tonnen Bucheckern geerntet werden.

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