In die Irre geführt:

Neue Schilder lotsen in den "wilden Osten"

Templins Westernstadt zu erreichen, sollte auch für auswärtige Touristen kein Problem sein. Doch manchmal stehen sie vor einem hohen Pallisadenzaun und kommen nicht weiter.

Nein, durch den Kiefernweg in Hindenburg geht es nicht zum El Dorado, wie vor allem alte Navigationsgeräte Kraftfahrern suggerieren. Das neue Hinweisschild weist unmissverständlich den Weg.
Horst Skoupy Nein, durch den Kiefernweg in Hindenburg geht es nicht zum El Dorado, wie vor allem alte Navigationsgeräte Kraftfahrern suggerieren. Das neue Hinweisschild weist unmissverständlich den Weg.

Die Stadt Templin hat Hinweisschilder aufstellen lassen, die auswärtigen Kraftfahrern künftig den Weg in die Westernstadt weisen sollen. Sie richten sich an Touristen, die sich auf ihr Navigationsgerät im Auto verlassen, wenn sie ins El Dorado wollen. "Vor allem ältere Geräte führen die Kraftfahrer manchmal in die Irre", sagte Klaus Collin vom Bauamt in der Templiner Stadtverwaltung.

Veraltete Geräte weisen den Weg über die Kiefernweg in Hindenburg. Wer allerdings diesen Weg durch ein Eigenheimgebiet wählt, landet am Ende der Straße vor einem übermannshohen Pallisadenzaun. Der gehört zwar tatsächlich zur Westernstadt, doch dort befindet sich kein Zugang. Kraftfahrern bleibt dann nichts weiter übrig, als umzudrehen und 700 Meter weiter auf der Bundesstraße 109 die offizielle Zufahrt zwischen Hindenburg und Hammelspring zu suchen. Die neuen Hinweisschilder bringen Autofahrer jetzt gleich auf den richtigen Weg.

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