Handwerker legen los:

Neues Dach hält 50 Jahre

Templiner Dachdecker setzen dem „Haus der Jugend und Kultur“ eine neue „Krone“ auf. Auf ihr handwerkliches Geschick kommt es an, damit das Dach dicht ist, lange hält und noch dazu auch gut aussieht. Die Wahl fällt auf einen natürlichen Baustoff.

Bevor sie das „Haus der Jugend und Kultur“ mit Schiefer neu „bedachen“ können, haben die Bauleute in luftiger Höhe mit Abrissarbeiten zu tun.
Uwe Werner Bevor sie das „Haus der Jugend und Kultur“ mit Schiefer neu „bedachen“ können, haben die Bauleute in luftiger Höhe mit Abrissarbeiten zu tun.

Mitarbeiter der Templiner Dachdecker GmbH haben gerade damit begonnen, sich am „Haus der Jugend und Kultur“ in Templin zu beweisen. Zunächst haben sie in luftiger Höhe aber tüchtig mit Abrissarbeiten zu tun. „Die Hälfte ist geschafft. Die alten Schornsteine sowie das einstige Pappdach mit Bitumenschindeln sind völlig marode“, berichtete der Templiner Dachdeckermeister Joachim Peykow. Anschließend haben drei seiner Spezialisten etwa vier Wochen damit zu tun, die rund 300 Quadratmeter Fläche wieder dicht zu machen.

„Wie einst bei der Errichtung des Hauses soll hier wieder ein Schieferdach her“, war von Templins Bürgermeister Detlef Tabbert zu erfahren. „Wir haben uns ganz bewusst für die Variante einer Rechteckdeckung aus Schieferplatten entschieden, auch wenn sie etwas teurer ist. So wird das Ganze dem Gesamteindruck unserer historischen Altstadt gerecht und sieht übrigens einmal so ähnlich aus wie das Dach des Historischen Rathauses auf dem Markt“, fügte Tabbert hinzu.

Kein 0-8-15-Dach wird das also, aber wie lange wird das gute Stück denn halten, verrät der Fachmann: „Schiefer ist bekanntlich ein hochwertiges Naturprodukt und sollte die nächsten 50 Jahre überdauern“, versicherte Dachdeckermeister Joachim Peykow abschließend.