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Neues Fundament für altes Bauwerk

Zwei Wochen später als geplant rückten am Montag Bauarbeiter an der L 100 an. Sie wollen einen Durchlass bei Groß Dölln reparieren.

Am Montag legte Marek Brzolowski von der Firma GaLaBau Feind ein neues Fundament, auf das noch in dieser Woche ein Stahlrohr von einem Meter Durchmesser und zweimal zehn Metern Länge gelegt wird.
Horst Skoupy Am Montag legte Marek Brzolowski von der Firma GaLaBau Feind ein neues Fundament, auf das noch in dieser Woche ein Stahlrohr von einem Meter Durchmesser und zweimal zehn Metern Länge gelegt wird.

Mit Verzögerungen haben am Montag die Bauarbeiten an einem maroden Durchlass auf der Landesstraße 100 bei Groß Dölln begonnen. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits am vergangenen Freitag abgeschlossen sein. Schwierigkeiten bei Materiallieferungen und der Ausfall von Personal hatten dazu geführt, dass die bauausführende Firma GaLaBau Feind erst zwei Wochen später als geplant beginnen konnte.

Jetzt erwartet Bauleiter Uwe Runge keine Schwierigkeiten mehr. Die Reparatur des Durchlasses sei "nichts Kompliziertes". Am Montag legten Bauarbeiter in dem Bauwerk ein neues Fundament. Darauf sollen noch in dieser Woche zwei zehn Meter lange Stahlrohre mit einem Durchmesser von einem Meter gelegt werden.

Vom Gros der Arbeiten werden die Kraftfahrer auf der L 100 nicht stärker betroffen sein, als sie es jetzt schon sind. Weil der Durchlass einsturzgefährdet ist, wurde schon vor Wochen der Verkehr einspurig über die Mitte der Fahrbahn geleitet. Lediglich wenn das gesamte Bauwerk einbetoniert wird, um es zu stabilisieren, werden eine Baustellenampel eingerichtet und die Fahrzeuge wechselseitig an der Baustelle vorbei geführt, kündigte Uwe Runge an.