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Nicht nur Straußeneier passen ins Regionalregal

Regionales auch vor Ort zu vermarkten hört sich einfach an, ist es aber oft nicht. So suchen Uckermärker erst einmal Mitstreiter für kleinere Aktionen.

Daniela Rätz vom Straußenhof in Berkenlatten präsentiert ein Straußenei. Der touristische Landwirtschaftsbetrieb gehört zu den regionalen Produzenten in der Region.
Matthias Bruck Daniela Rätz vom Straußenhof in Berkenlatten präsentiert ein Straußenei. Der touristische Landwirtschaftsbetrieb gehört zu den regionalen Produzenten in der Region.

Einen Regionalmarkt in der Region Gerswalde etablieren, das wär‘s! Eine Möglichkeit schaffen, wo die Hersteller regionaler Produkte regelmäßig an den Mann oder die Frau bringen, womit sich die Uckermark über ihre Grenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Eine prima Idee. Darin sind sich diejenigen einig, die sich darüber Gedanken machen, wie sich die Gemeinde Gerswalde künftig weiterentwickeln soll.

Die ersten regionale Produzenten haben sich in einer Arbeitsgruppe zusammengefunden.  Jonas Calabrese und Julika Wilser, die mit dem Verein der Feld-Wald-und-Wiesen-Schule in Groß Fredenwalde zusammenarbeiten, können sich sehr gut vorstellen, ab Mai abgepackte, haltbare Produkte aus der Region bei sich anzubieten. Stichwort: Regionalregal.

Produkte würden sofort ins Auge fallen

Langfristig könne man darüber nachdenken, auch die Einkaufsmöglichkeiten, die es in den Dörfern noch gibt, miteinzubeziehen, schlägt Jonas Calabrese vor. So könnten Produkte aus der Region dort mehr als bislang Einzug halten und würden im Regionalregal sofort ins Auge fallen.  Außerdem gibt es die Idee, den Gerswalder Stoppelmarkt wieder mehr als Schaufenster für in der Region Produziertes zu nutzen.