Unterkünfte angeboten:

Noch zwei Wohnungen für Flüchtlinge

Zurzeit leben in Milmersdorf keine Asylbewerber. Die Gemeinde will sich jedoch darauf vorbereiten.

Unterkünfte für Flüchtlinge werden dringend gebraucht.
Patrick Pleul Unterkünfte für Flüchtlinge werden dringend gebraucht.

Die Milmersdorfer Gemeindevertreter haben beschlossen, dem Landkreis Uckermark zwei weitere Wohnungen zur Unterbringung von Flüchtlingen anzubieten. „Wir hatten das Wohnungsverwaltungsunternehmen beauftragt vorzuschlagen, welcher Wohnraum dafür in Frage kommt“, so Bürgermeister Klaus-Christian Arndt. In der Gemeinde gibt es bereits zwei weitere Wohnungen, die für diese Zwecke genutzt werden sollen, aber bislang noch leer stehen. Die Kosten für die Miete übernimmt der Landkreis. Dabei gilt derselbe Satz wie bei Sozialhilfe- und Hartz IV-Empfängern. Eingerichtet werden die Wohnungen sowohl mit gebrauchten als auch neuen preiswerten Möbeln, auch um diese Grundausstattung kümmert sich der Kreis, der Uckermark Kurier berichtete. Auch über das zusätzliche Angebot wird die Kreisverwaltung informiert.

Im Amtsbereich Gerswalde, zu dem auch Milmersdorf gehört, leben bereits mehrere Familien fremder Herkunft. Mehrere Uckermärker sind ihnen im Alltag behilflich. Beispielsweise in Ringenwalde, wo sie ihnen Deutschunterricht geben. Auch in Mittenwalde gibt es private Unterstützung für Asylbewerber. „Wir verfolgen diese Erfahrungswerte sehr aufmerksam, auch wenn bei uns noch keine Asylbewerber leben“, sagte Klaus-Christian Arndt.

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