Pastafari sind sauer:

Nudelmessen-Schilder beschmiert

Der Streit um die Plakatierung der fliegenden Spaghettimonster in Templin geht weiter. Deren Oberhaupt wandte sich an die Christen der Kurstadt.

Die Schilder, mit denen die fliegenden Spaghettimonster auf ihre Messe hinweisen, hängen wieder unter den Schildern der Christen. Aber sie sind beschmiert.
Sigrid Werner Die Schilder, mit denen die fliegenden Spaghettimonster auf ihre Messe hinweisen, hängen wieder unter den Schildern der Christen. Aber sie sind beschmiert.

Eigentlich schien der Schilderstreit um die Plakatierung der Nudelmesse der Kirche des fliegenden Spaghettimonsters einer Lösung nahe. Der Verein hatte in einer bundesweit beachteten Aktion seine Schilder gleich unter die der etablierten Kirchen an den Ortseingangen von Templin platziert und natürlich Protest von Christen geerntet. Templins Bürgermeister schlug daraufhin einen Kompromiss vor: Die Pastafari dürfen eigene Masten, genügend entfernt von jenen der etablierten Kirchen, aufstellen.

Nun gab es erneut Zündstoff: Unbekannte beschmierten zwei der vier Schilder. Anlass genug für das Oberhaupt der Spaghettimonster Rüdiger Weida, mit einem offenen Brief die Christen Templins aufzufordern, sich von Gewalt gegen Nudelmessenschilder zu distanzieren. Weida versicherte, dass es nicht Absicht gewesen sei, die christlichen Bräuche zu verspotten.

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