Gefährlicher Fund im See:

Panzergranate geborgen

Ein privater Munitionsbergungsdienst holte am Dienstag eine Granate russischer Bauart aus dem Röddeliner See. Entdeckt hatte sie ein Urlauber.

Taucher Heiko Vlk übergab seinen Fund an den Einsatzleiter.
Foto: Uwe Werner Taucher Heiko Vlk übergab seinen Fund an den Einsatzleiter.

Spezialisten des privaten Munitionsbergungsdienstes Heinrich Hirdes haben am Dienstagvormittag eine Panzergranate aus dem Röddelinsee geborgen. Nach kurzer Suche fand sie Taucher Heiko Vlk in der Nähe des Röddeliner Ortsteils Hohenfelde - etwa zehn Meter vom Ufer entfernt im Flachwasserbereich.

„Dabei handelt es sich um eine transportfähige Panzergranate russischer Bauart. Wir übergeben sie nun dem Kampfmittelräumdienst des Landes Brandenburg zur fachgerechten Vernichtung“, sagte Einsatzleiter Guido König. Weitere gefährliche Gegenstände seien beim Absuchen des Umfeldes nicht gefunden worden, erfuhr der Uckermark Kurier vor Ort.

Gemeldet hatte den Fund eines vermutlichen Sprengkörpers Ende August ein Tourist, der dort schnorchelte. Seitdem war die Stelle mit Sperrband abgesichert.