Neues Kapitel im Schilderkrieg:

Spaghettimonster-Chef erhebt schwere Vorwürfe

Im Streit um Nudelmesse-Schilder in Templin geht Rüdiger Weida jetzt in die Offensive. Er strengt einen Prozess an und spricht von Betrug.

Mit seiner Strafanzeige gegen die Mitarbeiterin des Landesbetriebes will Rüdiger Weida vor Gericht feststellen lassen, dass es eine mündliche Vereinbarung zwischen dem Landesbetrieb Straßenwesen und der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters gab.
Patrick Pleul Mit seiner Strafanzeige gegen die Mitarbeiterin des Landesbetriebes will Rüdiger Weida vor Gericht feststellen lassen, dass es eine mündliche Vereinbarung zwischen dem Landesbetrieb Straßenwesen und der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters gab.

Im Rechtsstreit um die Nudelmesse-Schilder in Templin lässt Rüdiger Weida nicht locker. Der Templiner Chef der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V. hat jetzt Strafanzeige gegen eine Mitarbeiterin des Landesbetriebs Straßenwesen wegen des Verdachts des Prozessbetruges erstattet.  

Alles zur "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters"

In einem ersten Prozess vor dem Landgericht Frankfurt/Oder hatte die Vertreterin des Landesbetriebes die Existenz Vereinbarung zwischen dem Landesbetrieb Straßenwesen und der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters bestritten. Für den Pastafari-Chef ist diese Vereinbarung jedoch von eminenter Bedeutung. Wurde doch darin von einer Landesbehörde de facto festgestellt, dass die Spaghettimonster als Weltanschauungsgemeinschaft berechtigt sei, für ihre Nudelmesse zu werben.