Zwei Schwerverletzte:

Pkw kracht in heranfahrenden Zug

In Templin ereignete sich am Freitag ein schwerer Verkehrsunfall. An einem Bahnübergang übersah ein Autofahrer die Signale an der Schranke – mit verheerenden Folgen.

Polizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle.
Benjamin Vorhölter Polizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle.

Ein Verkehrsunfall endete am Freitagvormittag in Templin mit zwei Schwerverletzen. An einem Bahnübergang in der Zehdenicker Straße fuhr einAutofahrer über das Gleis in Richtung Templiner Gewerbegebiet. In diesem Moment wurde der Wagen von dem heranfahrenden Zug der Niederbarnimer Eisenbahn erfasst. Die Regionalbahn kam aus Richtung Zehdenick. Augenzeugen zufolge waren kurz vor dem Unfall die Bahnschranken geschlossen und der Zug habe ein Signal gegeben.

Nach Angaben der Polizei war der Autofahrer 80 Jahre alt. Er wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg transportiert. Seine ebenfalls 80-jährige Beifahrerin kam mit schweren Verletzungen ins Templiner Krankenhaus.

In dem Zug der Niederbarnimer Eisenbahn befanden sich neun Fahrgäste. Sie stiegen am Bahnübergang unverletzt aus. Die Polizei brachte sie zurück zum Bahnhof in Templin. Der Zugführer erlitt laut Bundespolizei einen Schock. Die Bahnstrecke zwischen Templin und Zehdenick war vorübergehend gesperrt.