Unmut kocht hoch:

Plakat-Aktion gegen Jugendeinrichtung

Trotz mehrmaliger Gespräche zwischen Einwohnern und Heimleitung hat die Toleranz in Groß Dölln scheinbar ihre Grenzen. Nun wurden Plakate aufgehangen, die gegen die Unterkunft für verhaltensauffällige Jugendliche wettern.

Die Stephanusstiftung betreibt in Groß Dölln eine Unterkunft für verhaltensauffällige Jugendliche (rechts). Diese hat Einwohner in der Vergangenheit schon Sorgen bereitet, die nun erneut zu Tage kamen.
Sigrid Werner Die Stephanusstiftung betreibt in Groß Dölln eine Unterkunft für verhaltensauffällige Jugendliche (rechts). Diese hat Einwohner in der Vergangenheit schon Sorgen bereitet, die nun erneut zu Tage kamen.

Ungewohntes neues „Leben“ ist eingekehrt in Groß Dölln, so ungewohnt, dass einige Bewohner des Ortes revoltieren. Denn seit über einem Jahr betreibt die Stephanusstiftung in dem Templiner Ortsteil eine intensiv betreute Wohngruppe für verhaltensauffällige Jugendliche, denen nach seelischen Verletzungen und Beziehungsabbrüchen geholfen werden soll.

Doch das Zusammenleben gestaltet sich schwierig, weil einige Neuankömmlinge offensichtlich keine Grenzen kennen. Am Wochenende gab es nun eine illegale Plakatierungsaktion gegen die Einrichtung. Die Polizei musste deshalb angefordert werden, wie Templins Bürgermeister Detlef Tabbert sagte.

Wie es zu der Plakatierungsaktion kam und welche Konsequenzen daraus gezogen werden, lesen Sie hier.

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Kommentare (2)

Wir sind in Deutschland doch alle so aufgeschlossen gegenüber Flüchtlingen, Asylanten, Behinderten,Schwulen und Lesben doch nur weit weg und bloß nicht vor unsere Haustür. Meine Meinung alles Heuchler.

Wenn Leute in ein Dorf oder Land kommen und sich anpassen, dann hat niemand was dagegen. Klappt das nicht mit den Anpassen, wegen Unruhe oder schlimmeres. Dann sollten Maßnahmen ergriffen werden. Aber jemand der nicht aus dem Dorf kommt, stellt sich hin und sagt, "Seid mal nicht so, ist doch nicht schlimm" Wie kann man sich darüber ein Urteil bilden, wenn man dort nicht Wohnt? Das finde ich dreist und respektlos gegenüber den Bewohnern vor Ort.