Glück im Unglück:

Polizei bewahrt Firma vor immensem Schaden

Das hatte der Chef eines Templiner Straßenbauunternehmens noch nicht erlebt. Einbrecher hatten unter anderem wichtige Computertechnik weggeschleppt. Dem Betrieb drohte der Totalausfall.

Rüdiger Schmidt, Chef der Templiner Strabag-Niederlassung, ist froh über den schnellen Fahndungserfolg der Polizei. Foto: Michaela Kumkar
Michaela Kumkar Rüdiger Schmidt, Chef der Templiner Strabag-Niederlassung, ist froh über den schnellen Fahndungserfolg der Polizei. Foto: Michaela Kumkar

„Das nenne ich mal echt gute Polizeiarbeit.“ Rüdiger Schmidt, Chef der Templiner Strabag-Niederlassung, meinte damit einen schnellen Fahndungserfolg uckermärkischer Polizisten. Vor Wochenfrist suchten Einbrecher den Betriebshof des Unternehmens heim. „Zehn Container hatten sie geknackt und alles an Maschinen und Geräten mitgenommen, was sich zu Geld machen lässt“, so Schmidt. 

Damit nicht genug. Trotz Tür mit Fünffachsicherung war es den Ganoven gelungen, in die Büroräume einzudringen. Sie stahlen wichtige Computertechnik. Nicht nur Bürorechner der Mitarbeiter, vor allem auch den Server, auf dem alle wichtigen Projekte gespeichert waren. „Das hätte den Totalausfall für unsere Firma bedeutet. Wir hätten nicht arbeiten können.“

Doch in diesem Fall brachte die Fahndungsarbeit der Polizei einen schnellen Erfolg. Nachts um 0.28 Uhr war der Server vom Netz gegangen. Zu dieser Zeit waren die Einbrecher also zu Gange. Knapp zwei Stunden später bemerkte der Wachschutz den Einbruch informierte und die Polizei. Um 11.30 Uhr konnten Mitarbeiter in Prenzlau den größten Teil der Beute abholen. Einer der mutmaßlichen Täter war in Blindow von Polizisten geschnappt worden. Der Transporter, den er fuhr, war mit Beute bis unters Dach voll gestopft. Nachmittags gegen 17 Uhr sei die Niederlassung wieder voll einsatzfähig gewesen. „So viel Schwein hat man im Leben nur einmal“, ist sich Rüdiger Schmidt sicher.