Unglaublich: Tatverdächtiger entwischt:

Polizei braucht fast eine Stunde zum Tatort

Nur fünf Minuten Gehweg von der Polizeiwache entfernt machte sich ein unbekannter Einbrecher an einem Uhrenfachgeschäft zu schaffen. Doch die Polizei konnte die Verfolgung des Flüchtenden nicht zeitnah aufnehmen.

Peter Lux ist richtig sauer: Erneut gab es einen Einbruchsversuch auf sein Geschäft, das er gemeinsam mit seinem Sohn führt.
Sigrid Werner Peter Lux ist richtig sauer: Erneut gab es einen Einbruchsversuch auf sein Geschäft, das er gemeinsam mit seinem Sohn führt.

Am frühen Sonntagmorgen soll ein Jugendlicher versucht haben, in Templin in ein Uhrenfachgeschäft einzudringen, indem er die Schaufensterscheibe mit einem Pflasterstein traktierte.

Obwohl er dabei von einem Zeugen beobachtet wurde, die Alarmanlage anschlug und die Polizei zeitnah informiert worden sei, konnte der Tatverdächtige entwischen, kritisierte ein Templiner Unternehmer. Ein Einsatzwagen der Polizei soll erst eine knappe Stunde später vor Ort aufgetaucht sein. Und das, obwohl die nächste Polizeidienststelle sich nur etwa fünf Gehminuten vom Tatort entfernt befindet.

Es war das dritte Mal, dass versucht wurde, in das Geschäft einzubrechen. Da es gut gesichert ist, blieb es bei Sachschäden. Handwerker und Gewerbetreibende hatten in der Vergangenheit mehrfach kritisiert, dass die Polizeidienststelle in der Kurstadt zu dünn besetzt sei.

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Kommentare (1)

Unsere tolle Polizeireform gibt neunmal nur eine Streifenwagen Besatzung für den Bereich von Gerswalde bis nach Lychen her.