Endstation in Angermünde:

Polizei stoppt Ausflug zweier Jugendlicher

Ihre Stippvisite in die Uckermark hatten sich die beiden jungen Polen sicher anders vorgestellt. Doch eine Kontrolle der Beamten wurde ihnen zum Verhängnis.

Zwei junge Polen, die offenbar etwas auf dem Kerbholz haben, gingen der Bundespolizei auf dem Bahnhof in Angermünde ins Netz.
Bernd Settnik Zwei junge Polen, die offenbar etwas auf dem Kerbholz haben, gingen der Bundespolizei auf dem Bahnhof in Angermünde ins Netz.

Zwei junge Leute gerieten am Montag ins Visier von Bundespolizisten, die auf dem Bahnhof in Angermünde ihren Dienst versahen. Wie sich herausstellte, hatten sie den richtigen Riecher. Bei einem der beiden handelte es sich um einen 16-Jährigen, der in seiner polnischen Heimat als vermisst gemeldet worden war und dort von den Polizeibehörden bereits gesucht wurde. Die Bundespolizisten nahm den Burschen deshalb in Gewahrsam. Unterwegs war er mit einem 18-Jährigen.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die beiden vor wenigen Tagen in Berlin bei einem Diebstahl aufgefallen waren. Dennoch konnte der 18-Jährige seinen Weg zunächst fortsetzen. Doch er war den Beamten nicht zum letzten Mal über den Weg gelaufen. Nachts trafen sie ihn gegen 2.30 Uhr erneut im Bahnhof an. Er hatte Bekleidung, Kosmetika und Spirituosen in einem Gesamtwert von circa 150 Euro dabei. Allerdings konnte er nicht belegen, dass er die Gegenstände legal erworben hatte. Die Polizei leitete deshalb ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls gegen den Jugendlichen ein.

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