30-Schilder sind unterwegs:

Protest gegen Lkw-Lärm in den Dörfern

In Lychen, in Gollmitz und vor allem im Boitzenburger Land liegen bei den Anwohnern die Nerven blank. Seit dem Frühjahr fahren Tag und Nacht die überwiegend polnischen mit Holz oder Containern beladenen Laster.

Heidemarie Colloff und Birgit Pohlus
Ines Markgraf Heidemarie Colloff und Birgit Pohlus haben in Hardenbeck Unterschriften gesammelt und fordern ein Nachtfahrverbot für Lkws.

Die gute Nachricht zuerst: In Lychen, Gollmitz, Berkholz, Boitzenburg und Hardenbeck werden 30 km/h-Schilder für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen aufgestellt. Dafür haben sich die Bürgermeister eingesetzt, nachdem die Proteste der Bürger zunahmen und sie mit Unterschriftenaktionen beim zuständigen Ministerium abgeblitzt waren. Seit Frühjahr dieses Jahres donnern Hunderte Trucks durch die Flößerstadt und den Dörfern. Der Lärm - der noch bis Okktober anhalten wird -  ist unerträglich, denn auch Nachts sind sie mit ihren Holz oder Container beladenen Aufliegern unterwegs.

Die schlechte Nachricht: Ein Nachtfahrverbot wird es nicht geben.

Der Uckermark Kurier war in Berkholz, Boitzenburg und Hardenbeck unterwegs und erfuhr von den dort lebenden Menschen, was sie besonders an dem Lkw-Verkehr nervt.

Mehr dazu lesen Sie am Montag, 1. Juli, in unserer gedruckten Ausgabe.
 

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