Im Drahtzaun verfangen:

Radler retten Mäusebussard

Untergewichtig und verletzt wurde ein Vogel gefunden. Doch er hatte Glück und kam zu einem Greifvogelexperten in die Naturschutzstation Woblitz.

Paul Sömmer untersuchte mit Hilfe von Elke Schilling den Mäusebussard.
Bernd Schilling Paul Sömmer untersuchte mit Hilfe von Elke Schilling den Mäusebussard.

Schnelle Hilfe brauchte dieser Tage ein verletzter Mäusebussards. Bei den derzeit hohen Tagestemperaturen hätte der flugunfähig gewordene, bereits abgemagerte Greifvogel kaum Überlebenschancen gehabt. Fahrradtouristen, die von Lychen aus aufgebrochen waren, entdeckten den Vogel bei Birkental an einem Drahtzaun. Der linke Flügel des Bussard war blutig. Sie befreiten den Vogel vorsichtig aus seiner Gefangenschaft und brachten ihn in einem mit einem Tuch abgedeckten Karton zur Naturschutzstation Woblitz bei Himmelpfort.

Greifvogelexperte Paul Sömmer versorgte das Tier und behandelte ein etwa pflaumengroßes Hämatom an der linken Schwinge. Der Vogel wurde in einer kleinen Voliere untergebracht sowie mit Wasser und Futter versorgt. Sobald das Bussardmännchen wieder gesund ist, soll es am Fundort wieder freigelassen werden.

 

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