Notarzt mit Hubschrauber eingeflogen:

Radlerin bei Unfall verletzt

Eine 15-Jährige hat scheinbar einen Transporter übersehen. Augenzeugen zufolge stand der Wagen und die Radfahrerin fuhr dennoch dagegen. War sie abgelenkt?

Die Freiwillige Feuerwehr Templin sperrte die Straße ab, während das Unfallopfer versorgt wurde. Foto: Benjamin Vorhölter
Benjamin Vorhölter Die Freiwillige Feuerwehr Templin sperrte die Straße ab, während das Unfallopfer versorgt wurde. Foto: Benjamin Vorhölter

Die Anwohner an der Zehdenicker Straße standen vor ihren Häusern. Sie beobachteten, wie die Freiwillige Feuerwehr Templin die Straße absperrte. Was war passiert? An der Ecke Schillerstraße stießen am Donnerstag eine Fahrradfahrerin und ein Transporter zusammen. Ein Augenzeuge beobachtete, wie der Pkw-Fahrer aus der Schillerstraße über den Radweg rollte. Bevor er Richtung Zehdenick abbiegen konnte, stoppte er.

In diesem Moment sei die Radfahrerin herangerauscht, schildert der Augenzeuge. Der Fahrer habe noch gerufen. Aber das Mädchen sei ungebremst gegen den Wagen gefahren. Dabei habe sich die 15-Jährige nach Angabe des Unfallzeugen den Kopf gestoßen und sich ein Bein am Lenkrad aufgerissen. „Sie hat wohl geträumt oder war irgendwie abgelenkt“, sagte eine Bekannte des verletzten Mädchens noch am Unfallort. Die Radfahrerin wurde ins Templiner Krankenhaus gebracht. Zuvor mussten sie auf den Notarzt warten. Er kam mit dem Rettungshubschrauber aus Neustrelitz.  

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