Vandalismus:

Rätselhafte Botschaften in die Scheiben geritzt

Drei Jahre lang investieren die Milmersdorfer Geld in ihre Schule. Jetzt, wo fast alles fertig ist, richten Unbekannte Schäden an.

Die zerkratzten Scheiben an der Milmersdorfer Schule ärgern Bürgermeister Klaus-Christian Arndt. Der Täter würde echten Mut zeigen, wenn er sich zu seiner Tat bekennt, meint er.
Horst Skoupy Die zerkratzten Scheiben an der Milmersdorfer Schule ärgern Bürgermeister Klaus-Christian Arndt. Der Täter würde echten Mut zeigen, wenn er sich zu seiner Tat bekennt, meint er.

„RALV“ steht in eckigen Buchstaben an dem Fenstern. In tiefen Rillen eingekratzt in die Scheibe. Vier weitere Fenster eines Klassenraums an der Milmersdorfer Grundschule sind auf die gleiche Weise von außen mit rätselhaften Botschaften beschädigt worden. Klaus-Christian Arndt, Bürgermeister der Gemeinde muss an sich halten, als er den Schaden begutachtet. „Drei Jahre lang hat die Gemeinde sehr viel Geld in die Schule investiert. Nicht nur die Fenster erneuert. Gerade haben wir den letzten Giebel wärmegedämmt. Die Wärmeisolierung und die Fassade sind jetzt fertig, die Klassenräume modernisiert. Und dann das...“, schaut er auf die sinnlos zerkratzten Fenster. Noch weiß er nicht, wie hoch der angerichtete Schaden ist.

Der Bürgermeister ärgert sich besonders darüber, weil es im Ort viele Initiativen gibt, die solche fragwürdigen Mutproben unnötig machen. Feuerwehr, Sportverein oder auch der Karnevalsverein würden jedem Milmersdorfer Gelegenheit geben, sich selbst zu verwirklichen. „Wer so mutig war, die Scheiben zu zerkratzen, der sollte sich jetzt auch dazu bekennen. Das wäre für mich echter Mut“, sagt Arndt.

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