Lkw müssen weiter Umleitung fahren:

Reparatur an Landesstraße verzögert sich

Zwischen Milmersdorf und Mittenwalde droht die L 100 an einer Stelle abzusagen. Für schwere Fahrzeuge ist sie deshalb gesperrt. Bis zum nächsten Jahr wird sich daran nichts ändern.

Der Lastverkehr in Richtung Prenzlau muss ab Milmersdorf derzeit eine circa zwölf Kilometer längere Umleitung nehmen.
Benjamin Vorhölter Der Lastverkehr in Richtung Prenzlau muss ab Milmersdorf derzeit eine circa zwölf Kilometer längere Umleitung nehmen.

Laster und Busse, die auf der Landesstraße 100, über Milmersdorf in Richtung Prenzlau fahren wollen, müssen seit drei Monaten einen Umweg in Kauf nehmen: Die Straße ist in diesem Bereich für Fahrzeuge ab zwölf Tonnen gesperrt. Ein genaues Datum für eine Reparatur kann Straßenmeister Jens Mocker zurzeit noch nicht nennen. Zwar soll die Ausschreibung der Arbeiten noch in diesem Jahr erfolgen, sagte er. „Fest steht, dass sie mit dem Beginn des Ausbaus der Ortsdurchfahrt in Milmersdorf verbunden werden sollen.“ Doch der ist erst für das nächste Jahr geplant. Doch zuvor soll der Straßenschaden vor Milmersdorf behoben werden. „Unter Vollsperrung“, so der Straßenmeister.

Grund für die Sperrung ist ein Dammrutsch einen Kilometer hinter Milmersdorf. Würde dort der Schwerlastverkehr weiterhin fahren, könnte der Asphalt absacken, was eine Vollsperrung der L 100 zur Folge hätte, begründete der Landesbetrieb für Straßenwesen seine Entscheidung, die Straße für Fahrzeuge ab zwölf Tonnen zu sperren.Und so müssen Laster und Busse ein circa zwölf Kilometer längere Umleitung über die L 23 nach Götschendorf, weiter über Temmen zur L 242 in Richtung Gerswalde und dann über die L 24 nach Haßleben beziehungsweise andersherum nehmen.

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