Eisangeln und Netze flicken:

Restaurants wollen auch im Winter frischen Fisch

Draußen ist nun doch noch so etwas wie Winter. Die Seen sind zum Teil mit dünnem Eis überzogen. Was machen da eigentlich die Fischer?

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Ofenfrisch geräucherter Fisch.
Uwe Werner Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Ofenfrisch geräucherter Fisch.

In der kalten Jahreszeit würden er und seine Kollegen jedenfalls nicht ausschlafen können, sagt Fischer Torsten Fabig von der Uckermark Fisch GmbH. Schon früh um sechs habe er Forellen und anderen Räucherfisch aus den Öfen geholt. Zu tun gäbe es immer genug. Auch in eisigen Zeiten, in denen die Schuppenträger als wechselwarme Tiere in eine Art „Winterstarre“ verfallen und in großen Tiefen schwer zu fangen seien. „Wenn das Eis auf den Seen trägt, betreiben wir natürlich auch ein wenig Eisfischerei“, so Fabig. Zusätzlich würden Tiere in so genannten "Hälterkäfigen" auf Vorrat gehalten.

Zu den Abnehmern der Fische aus heimischen Gewässern gehören neben Privatkunden auch zahlreiche Restaurants und Hotels in der Uckermark. In der „Winterwerkstatt“ stapeln sich währenddessen Netze und Reusen, die kontrolliert und wenn nötig geflickt werden müssten, erklärt Fabig. Außerdem baue man neue Stellnetze. Neben Frischfisch und Räucherware werden auch Fischspezialitäten in einem kleinen Laden verkauft. Im Boitzenburger Bruthaus wird zudem für Nachschub an uckermärkischen Regenbogenforellen gesorgt.

 

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