Stoppschild gefordert:

Rücksichtslose Autofahrer am Nadelöhr

Der einzige Weg, um in Templin von Nord nach Süd und umgekehrt zu kommen, führt über eine schmale Brücke. An der Zufahrt dorthin kommt es für Radfahrer und Fußgänger oft zu brenzligen Situationen.

Durch die Vollsperrung der Templiner Innenstadt staut sich in der Röddeliner Straße der Verkehr zur Ziegeleibrücke. Nicht alle Kraftfahrer beachten, das auf dem kombinierten Geh- und Radweg links neben der Straße Radler und Fußgänger unterwegs sind.
Sigrid Werner Durch die Vollsperrung der Templiner Innenstadt staut sich in der Röddeliner Straße der Verkehr zur Ziegeleibrücke. Nicht alle Kraftfahrer beachten, das auf dem kombinierten Geh- und Radweg links neben der Straße Radler und Fußgänger unterwegs sind.

Die Durchfahrt durch die Templiner Innenstadt ist in dieser Woche noch durch Bauarbeiten in der Mühlenstraße voll gesperrt. Kraftfahrern bleibt nur die Möglichkeit, eine kilometerlange Umleitung zu nehmen oder über die Ziegeleibrücke zu fahren. Doch dort spitzt sich derzeit die Verkehrssituation zu. Auf dem Weg zu dem Nadelöhr staut sich der Verkehr bis weit in die Röddeliner Straße hinein.

Der Templinerin Christiane Wesener ist an der Auffahrt von der Ziegeleibrücke auf die Straße aufgefallen, dass kaum ein Kraftfahrer Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer auf dem Rad- und Gehweg nimmt. Sie hatte beobachtet, wie ein Pkw-Fahrer einen Kollegen im Liegerad fast umgefahren hätte. Die Autobremsen quietschten. Kaum ein Autofahrer akzeptiere die Vorfahrt der Radfahrer. Das bestätigte auf Nachfrage des Uckermark Kurier auch die Polizei. Christiane Wesener fordert im Interesse der Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern, darunter bekanntlich auch viele behinderte Menschen des Waldhofes, das Aufstellen eines Stoppschildes.

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