Entlastung mit Tücken:

Rückwärts von der Brücke - das wird eng

Während die Mühlenstraße in Templin ausgebaut wird, heißt es Durchhalten für alle, die durch die Kurstadt wollen oder an der Strecke wohnen, die als Umleitung dient. Wenn auch nicht offiziell.

Eng geht es zu an der Ziegeleibrücke, die zurzeit für einen Teil des Straßenverkehrs geöffnet ist.
Michaela Kumkar Eng geht es zu an der Ziegeleibrücke, die zurzeit für einen Teil des Straßenverkehrs geöffnet ist.

Templins Wanderbaustelle hat ihren letzten Abschnitt erreicht: Zwischen Goethestraße und Schleusenbrücke wird der Verkehr durch eine Ampelanlage am Baugeschehen vorbei geleitet. Da brauchen Auto-, Lkw- oder Busfahrer besonders morgens und abends Geduld, wenn sich Schlangen an der Ampel bilden. Um die Situation zu entlasten, hat die Stadt die Ziegeleibrücke für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen geöffnet. Bis September soll das aller Voraussicht nach so bleiben.

Ruf nach einer Ampel wird laut

Von diesem Angebot wird rege Gebrauch gemacht. Allerdings hat es auch seine Tücken. Die Brücke ist schmal und in der Mitte erhöht. Da lässt sich manchmal nur schlecht abschätzen, ob ein Fahrzeug aus der Gegenrichtung kommt. Wenn man dann auf einen weniger rücksichtsvollen Autofahrer trifft, kann es schwierig werden. Besonders für ungeübte Kraftfahrer, wenn sie rückwärts an den als Begrenzung aufgestellten Brunnenringe wieder von der Brücke fahren müssen. In Templin wird der Ruf nach einer Ampel an der Brücke laut. Die wird es allerdings wird nicht geben, sagt Bürgermeister Detlef Tabbert. „Hier geht es nur um ein Entlastungsangebot. Die Strecke über die Ziegelbrücke ist keine offizielle Umleitung."

 

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