Sanierung der Templiner Therme:

Salz der Sole nagt am Beton

Nicht Badegäste, sondern Bauarbeiter schwitzen derzeit in Templins Wellnesstempel. Sie putzen ihn heraus, denn im November feiert die Wohlfühloase ihren 15. Jahrestag. Doch bis dahin ist mehr als eine Schönheitskur nötig.

Thermenchef Kurt Stroß (rechts) und der Templiner Bauplaner Rainer Thiersch an einer der sanierungsbedürftigen Brücken in der Badelandschaft.
Uwe Werner Thermenchef Kurt Stroß (rechts) und der Templiner Bauplaner Rainer Thiersch an einer der sanierungsbedürftigen Brücken in der Badelandschaft.

Kurz vor dem 15-jährigen Bestehen der NaturTherme Templin stehen im Wellnesstempel dringende Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten an. Davon ausgenommen sind der Therapie- und Wellnessbereich, in denen die Gäste weiter willkommen sind. Die Saunalandschaft soll bereits am 15. Juni wieder öffnen. Bauleute und Techniker aus der Region und aus allen Ecken Deutschlands bestimmen in der Therme derzeit das Geschehen. Defekte Fliesen werden ausgewechselt, Becken teilweise neu verfugt und mit Presslufthämmern von der Sole zerfressener Beton an den Brücken entfernt. Die Finnische Sauna hat inzwischen ein komplett neues „Gestühl“ bekommen. Alle Becken sind trockengelegt.

Der Zeitplan fürs Baugeschehen ist ambitioniert, denn jeder Schließtag kostet die Therme auch Einnahmen. „Der finanzielle Aufwand wird zwischen 300 000 und 350 000 Euro liegen“, informiert Geschäftsführer Kurt Stroß. Neben den turnusmäßigen Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten stehen auch der Einbau einer neuen Chloranlage auf dem Programm.

 

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