Löchrige Betonstraße endlich weg:

Saniertes Wohnkarree erhält neue Straße

Erst wurde das Templiner Wohngebiet an der Strahl-Goder-Straße umgebaut, jetzt mit einer neuen Straße aufgewertet. Eigentlich sind es sogar zwei neue Stichstraßen.

Polier Rüdiger Schuck von der Straßenbaufirma Strabag griff selbst zur Schippe bei den letzten Arbeiten an der neuen Strahl-Goder-Straße.
Sigrid Werner Polier Rüdiger Schuck von der Straßenbaufirma Strabag griff selbst zur Schippe bei den letzten Arbeiten an der neuen Strahl-Goder-Straße.

Die Strahl-Goder-Straße in Templin erstrahlt in neuem Glanz. Nach dem Rückbau und der Sanierung der Wohnhäuser ist jetzt endlich auch die löchrige Betonplattenstraße verschwunden. Aus der Strahl-Goder-Straße wurden zwei Stichstraßen in Asphalt ausgebaut und mit Anliegerparkplätzen ausgestattet. Das wurde möglich, weil die beiden Vermieter, die städtische Wohnungsbaugesellschaft Woba Templin-Uckermark und die Wohnungsbaugenossenschaft Uckermark e. G. (WBG) nicht als Konkurrenten auf dem Wohnungsmarkt, sondern als Partner agieren.

Bei Leerstandsquoten von unter einem Prozent in Templin werben Woba und WBG seit geraumer Zeit gemeinsam für den Wohnstandort 80 Kilometer nördlich von Berlin. Zuletzt bei der Leistungsschau der Uckermark, der Inkontakt in Schwedt. In der Templiner Südstadt taten sie sich für den Ausbau der Strahl-Goder-Straße zu einer verkehrsberuhigten Zone in einer Anliegergemeinschaft zusammen und stemmten das Bauvorhaben gemeinsam. Am Dienstag soll die Bauabnahme erfolgen.

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