Investor für Ratseck gesucht:

Schandfleck am Markt erzürnt die Lychener

Seit Langem wird in der Flößerstadt heiß diskutiert, wie der Markt attraktiver gestaltet werden kann. Doch irgendwie kommt man nicht zu Potte, auch weil das Geld fehlt. Jetzt besteht Aussicht auf Fördermittel für die Sanierung des Ratseckes, aber dafür muss ein tragfähiges Projekt gestrickt werden.

Verwundert bleibt auch so mancher Tourist im sonst schönen Lychen stehen: Das leer stehende Ratseck ist derzeit nur ein Schandfleck auf dem Markt. Es müsste saniert oder abgerissen werden. Doch da scheiden sich die Geister in der Stadt.
Sigrid Werner Verwundert bleibt auch so mancher Tourist im sonst schönen Lychen stehen: Das leer stehende Ratseck ist derzeit nur ein Schandfleck auf dem Markt. Es müsste saniert oder abgerissen werden. Doch da scheiden sich die Geister in der Stadt.

Touristen im Erholungsort Lychen wundern sich. Im Zentrum der Stadt, direkt am Markt, steht ein großes Haus leer. Ein Bauzaun soll verhindern, dass lose Dachteile Fußgängern auf die Köpfe fallen. Früher war das Ratseck mal ein schmuckes Hotel, eine Zierde im Herzen der Stadt. Doch bislang fand sich kein Investor, der für das große Haus in der Kleinstadt ein wirtschaftlich tragbares Konzept mitbrachte.

Die Stadt erbarmte sich und kaufte das Haus, um es für die Innenstadtentwicklung zu sichern. Doch nun fehlt ihr selbst das Geld, um es aus eigener Kraft zu sanieren. Fördermittel stehen zwar in Aussicht, aber Konzepte für eine nachhaltige Nutzung fehlen. Die Lychener Stadtverordneten reden sich die Köpfe heiß, bislang ergebnislos. Sie schwanken zwischen Abriss und Sanierung und sind sich wohl nur in einem einig: Fördermittel aus dem Topf "Kleinere Städte und interkommunale Zusammenarbeit" wären nach 25 Jahren vermutlich die letzte Chance, das marktplatzprägende Gebäude zu erhalten und ihm zu neuem Glanz zu verhelfen.

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