Platzeck wird Uckermärker:

Scheidender Ministerpräsident baut Haus in der Uckermark

Seine Vorliebe für die Uckermark ist bekannt, doch bald wird  Matthias Platzeck hier auch seine eigenen vier Wände haben - und sich einen Trecker kaufen.

Regionalliteratur für den Neu-Uckermärker überreicht der Templiner Bürgermeister Detlef Tabbert (rechts).
Birgit Bruck Regionalliteratur für den Neu-Uckermärker überreicht der Templiner Bürgermeister Detlef Tabbert (rechts).

Matthias Platzeck hat in der Uckermark bald nicht nur seinen Wahlkreis, sondern auch ein eigenes Haus. Das verriet der Noch-Ministerpräsident, der für Ende des Monats seinen Rücktritt angekündigt hat, am Rande einer Schifffahrt mit Unternehmern in Templin. "Schneller als ursprünglich gedacht" werde er diesen Wunsch realisieren, er sprach von "wenigen Monaten". Das Grundstück in Flieth habe er im vergangenen Sommer bei einer Radtour entdeckt. Anfang der 1990-er Jahre hatte er schon einmal ganz in der Nähe gewohnt, als er im Nachbarort Stegelitz beim Künstler Christian Uhlig eine Wohnung gemietet hatte. "Es ist eine tolle Gegend, mit dem Fahrrad ist man schnell an mehreren Seen und es gibt eine gute Kneipe im Ort", begründet er dem Uckermark Kurier seine Standortwahl. Und - er kündigt an, sich einen Trecker zu kaufen: "Keinen ganz großen, so einen mittleren". Auch wenn seine Frau das Vorhaben noch etwas skeptisch sehe, da er im Moment nicht einmal Zeit hätte, sich um das kleine Stück Grün im Innenhof zu kümmern.

 

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