Kirche des fliegenden Spaghettimonster:

Schilderverbot für Nudelmessen

Die Kirche in Templin hat mit ihren Schildern ordentlich Staub aufgewirbelt. Selbst die britische Rundfunkanstalt BBC fragte nach, was es mit den Pastafari auf sich hat. Doch was für die einen lustig ist, ist für andere offenbar ein Ärgernis.

Das Schild des Anstoßes in Templin.
Pastafari.eu Das Schild des Anstoßes in Templin.

Die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ darf keine weiteren Hinweisschilder für ihre „Nudelmessen“ aufstellen. Das erklärte Brandenburgs Kultusministerin Sabine Kunst (SPD) in einer Antwort auf eine „Kleine Anfrage“ der SPD-Landtagsabgeordneten Klara Geywitz, die dem Uckermark Kurier vorliegt. Die Potsdamer Politikerin hatte sich bei dem für Kirchen und Religionsgemeinschaften zuständigen Ministerium erkundigt, ob der Templiner Verein eine Religionsgemeinschaft sei. Denn die Schilder in Templin waren vom Landesbetrieb Straßenwesen auf Grundlage einer Richtlinie des Bundesverkehrsminsteriums genehmigt worden, die es Kirchen und Religionsgemeinschaften erlaubt, mit Schildern auf ihre Gottesdienste hinzuweisen.

Das Ministerium erklärte nun, die „Kirche des fliegenden Spaghettimonsters“ sei lediglich die Parodie einer Religionsgemeinschaft. Daher werde seitens des Landesbetriebs keine weitere Genehmigung für das Aufstellen entsprechender Schilder erteilt werden.

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