Lkw verursachen Lärm:

Schlechte Straße nervt Anwohner

Wenn Laster über die Betonstraße rumpeln, wird es laut. Geld für Reparaturen fehlt, deshalb müssen andere Lösungen her, fordern Milmersdorfer.

Zwar sind die Spalten zwischen den einzelnen Platten auf der Betonstraße mit Asphalt überzogen worden. Leiser geworden ist es damit für die Anwohner nicht. Außerdem hielt dieses Provisorium nicht überall.
Birgit Bruck Zwar sind die Spalten zwischen den einzelnen Platten auf der Betonstraße mit Asphalt überzogen worden. Leiser geworden ist es damit für die Anwohner nicht. Außerdem hielt dieses Provisorium nicht überall.

Klaus Preuß wohnt eigentlich gern in Milmersdorf. Nur auf den Geräuschpegel vor dem Wohnblock, in dem er zu Hause ist, würde er liebend gern verzichten. Der hat etwas mit dem schlechten Zustand der Betonstraße zu tun. „Besonders wenn die großen Lkw darüber fahren, ist das nicht nur ohrenbetäubend laut, da klappert auch das Geschirr im Schrank.“

Dass kein Geld da ist, um die Straße zu reparieren, weiß der Milmersdorfer. Schließlich kämpft die Gemeinde seit Jahren um die Sanierung ihrer Durchfahrtsstraße. "Kann man dann nicht aber über eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde nachdenken? Wenn die Autos und Lkw langsamer fahren müssen, dann ist es wenigstens nicht mehr ganz so laut“, so Klaus Preuß.

Wie die Ortsdurchfahrt ist auch die Betonstraße eine Landesstraße, für deren Unterhalt das Land zuständig ist. Klaus-Christian Arndt, Bürgermeister in Milmersdorf, will den Vorschlag von Klaus Preuß aufnehmen und auf der Gemeindevertretersitzung am 20. Oktober diskutieren.

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