Scheunenmarkt:

Schlendern und Schlemmen, wo sonst Heu und Stroh lagern

Die sechste Auflage des Scheunenmarkts in Annenwalde wird ein voller Erfolg. Unsere Bildergalerie gibt einen kleinen Einblick in das bunte Treiben.

Simone Schröder (5) am Patchwork-Stand von Gertrud Hartwig aus Templin.
Birgi Bruck Simone Schröder (5) am Patchwork-Stand von Gertrud Hartwig aus Templin.

Wollsocken und Lammsalami, Straußenfedern, Uckerkaas und Naturseife: Die langgestreckte Scheune des Gestüts in Annenwalde verwandelte sich zum sechsten Mal in einen winterlichen Regionalmarkt. 2007 hatte Kitty Weitkamp ihre Scheune zum ersten Mal in einen Marktplatz verwandelt und regionale Anbieter, Künstler und Kunsthandwerker eingeladen. 2011 musste der Scheunenmarkt aus Sicherheitsgründen ausfallen, weil in Templin die Straße gebaut wurde und sich der Umleitungsverkehr durch den kleinen Ort und damit direkt an der Scheune vorbei bewegte. Und auch im vergangenen Jahr fand der Markt nicht statt: "Das Stroh war so lose gepresst, dass ich es nicht draußen lagern konnte", verriet die Veranstalterin.

Die den Jahrgang 2014 als den bisher gelungensten bezeichnete. Sie kündigte an, dass es im kommenden Jahr nicht nur eine neue Auflage im Herbst geben wird, sondern dass sie mit ihren Mitstreitern bereits über einen sommerlichen Scheunenmarkt nachdenkt.