Fahrer geht in Rente:

Schluss mit Fäkalien

Zwischen Jubel und Wehmut: Kurt Krüger kutschiert nun keine Ka... mehr. Die Mitarbeiter der Firma Lotra bereiten ihrem langjährigen Kollegen einen besonderen Abschied.

Beste Wünsche und ein herzliches Drücken von Buchhalterin Simone Heinrich für den ersten Rentner bei den Lotra-Fäkalienfahrern.
Sigrid Werner Beste Wünsche und ein herzliches Drücken von Buchhalterin Simone Heinrich für den ersten Rentner bei den Lotra-Fäkalienfahrern.

Großer Bahnhof auf dem Lotra-Hof in Herzfelde. Für ihren Kollegen Kurt Krüger haben Firmenchef Gerd-Wilhelm Putzke, Abteilungsleiter Hartmut Ristau und ihre ganze Mannschaft alles stehen und liegen lassen. Sie haben die Fahrzeuge geputzt, mit Luftballons und Transparenten geschmückt und sich so manche Überraschung einfallen lassen. Denn Kurt Krüger hatte nach 18 Jahren am Schlauch, sprich als Fäkalienfahrer bei Lotra, nun seinen letzten Arbeitstag.

Den Abschied in die Rente wollten die Kollegen ihm versüßen, der Kurti geht mit einem lachenden und weinenden Auge. "18 Jahre wie in einer Familie schiebt man nicht einfach so weg", sagte der erste Rentner der Firma. Kurt Krüger war einer, auf den Verlass ist, lobte ihn stellvertretend für alle auch Kollege Horst Niklaus. So einen herzlichen Abschied erträumen sich bestimmt viele.

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