Breitbandausbau:

Schnelles Internet ausgebremst

Obwohl überall in der Uckermark gebuddelt wurde, lässt der Ausbau auf sich warten. An der notwendigen Technik liegt es nicht, sagt die Stadt. Woran liegt es dann?

Leerrohre und Glasfaserkabel werden verlegt sowie die Kabelverzweigerkästen montiert, um Übertragungen von bis zu 50 Megabit pro Sekunde zu erreichen.
Daniel Reinhardt Leerrohre und Glasfaserkabel werden verlegt sowie die Kabelverzweigerkästen montiert, um Übertragungen von bis zu 50 Megabit pro Sekunde zu erreichen.

Mit dem Breitbandausbau in Uckermark und Barnim kann es ein bisschen länger dauern. Templin gegenüber ist eine Verschiebung des Fertigstellungstermins vom 30. März auf den 30. Juni angekündigt worden. Das teilte Fachbereichsleiterin Thekla Seifert auf dem Bau- und dem Wirtschaftsausschuss mit. Grund dafür seien Verzögerungen in der Genehmigungsphase, hatte sie vom Breitband-Verantwortlichen der Uckermark, Roland Thom, erfahren. Allerdings seien für die Uckermark und den Barnim 97 Prozent aller Genehmigungen erteilt und 94  Prozent aller Tiefbauarbeiten abgeschlossen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Leitungen bereits zugeschaltet sind.

Der Breitbandausbau war vom Land Brandenburg an die Telekom vergeben worden. Damit sollte sichergestellt werden, dass auch in dem Haus, das am Weitesten vom Verteilerkasten entfernt ist, mindestens 6 MBit/s beim Herunterladen – die  Grenze zur Unterversorgung – ankommen. Im Landkreis Uckermark hatte der Anteil unterversorgter Haushalte 34,70 Prozent, im Barnim 39,31 Prozent betragen. Die Telekom werde in Postwurfsendungen informieren, sobald ein Ortsnetz freigeschaltet geschaltet sei, sagte Thom. Auf www.telekom.de/schneller könnten sich die Uckermärker über Fertigstellungstermine in ihrem Ort informieren.

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