Ausbau verzögert sich:

Schnelles Internet lässt auf sich warten

Schon im Frühjahr sollten die Templiner auf der schnellen Datenautobahn surfen können. Doch bis es soweit ist, müssen sie noch Geduld haben.

Jens Burmeister von der Firma MTF gehörte zu den Mitarbeitern, die in Templin Glasfaserkabel für das schnelle Internet verlegten.
Sigrid Werner/Archiv Jens Burmeister von der Firma MTF gehörte zu den Mitarbeitern, die in Templin Glasfaserkabel für das schnelle Internet verlegten.

Eigentlich sollte der Breitbandausbau für ein schnelles Internet im Raum Templin schon im März erledigt sein. Jetzt wird es doch August, bis alle versorgt werden können. Grund dafür sind Verzögerungen in der Genehmigungsphase, hieß es aus der Stadtverwaltung. Etwa 3100 Haushalte sollen in knapp vier Wochen in und um Templin über ein schnelles Internet verfügen, sagt der Templiner Bürgermeister Detlef Tabbert. Sowohl direkt in der Stadt als auch in den Ortsteilen Hindenburg, Röddelin, Densow, Petznick, Beutel, Vietmannsdorf, Ahrensdorf, Gollin, Groß Dölln, Herzfelde und Knehden.

Am 15. Juli findet dazu um 19 Uhr im Sitzungssaal der Stadtverwaltung für Bürger eine Informationsveranstaltung statt. Vertreter der Telekom – das Unternehmen wurde im Land Brandenburg mit dem Breitbandausbau beauftragt – und der Stadtverwaltung werden dort Fragen beantworten. Unter anderem dazu, was in Templin gebaut wurde und welche Möglichkeiten sich daraus für die Internetnutzer ergeben. Erklären lassen können sich Interessierte außerdem, was das für bestehende Verträge bedeutet.