Kritik am Landkreis:

Schüler warten noch immer auf den Ausweis

Vier Tage ist das neue Schuljahr alt. Trotzdem wissen noch nicht alle Eltern, deren Kinder auf den Bus angewiesen sind, ob sie damit kostenlos fahren können.

Rund 5000 Anträge auf kostenlose Schülerbeförderung wurden in der Uckermark gestellt. Nicht mit allen Bescheiden des Landkreises waren Eltern einverstanden.
Bernd Wüstneck Rund 5000 Anträge auf kostenlose Schülerbeförderung wurden in der Uckermark gestellt. Nicht mit allen Bescheiden des Landkreises waren Eltern einverstanden.

4034 Schüler, die allgemeinbildende und berufliche Schulen besuchen, sind im Landkreis Uckermark auf Bus oder Bahn angewiesen, um zur Schule zu kommen. Für 345 kommt Spezialverkehr zum Einsatz. Der Landkreis Uckermark ist für die Schülerbeförderung zuständig. Dort müssen Eltern, die ihre Kinder dafür anmelden möchten, einen Antrag stellen. Die Mütter und Väter, die in Widerspruch gegen den ablehnenden Bescheid aus dem Schulverwaltungsamt gegangen sind, wissen allerdings noch immer nicht, ob ihr Kind diese Verkehrsmittel kostenlos nutzen kann. Und das obwohl das neue Schuljahr schon wieder begonnen hat. Das sorgt für Beschwerden, beispielsweise von einer Familie aus Hindenburg in der Nähe von Templin. Aus der Kreisverwaltung heißt es, dass zuerst alle Anträge bearbeitet werden. Erst danach widme man sich den Widersprüchen. Betroffene Eltern sollten sich um eine Monatsfahrkarte kümmern. Wird ihrem Widerspruch stattgegeben, können sie sich das Geld erstatten lassen.

 

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