Brenzlige Verkehrssituation:

Schulweg muss sicherer werden

Von der Bushaltestelle an der Boitzenburger Grundschule bis zum Schulhof kann es für die Kinder gefährlich werden. Die Kreuzung ist schlecht einsehbar. Die Gemeinde hat eine Lösung, die nicht jedem gefällt.

Wenn an der Bushaltestelle kein Platz mehr ist, müssen die Kinder an der Grundschule Boitzenburg an der Kreuzung Wegguner Straße/Puschkinstraße auf den Bus warten. Das kann gefährlich werden. F
Benjamin Vorhölter Wenn an der Bushaltestelle kein Platz mehr ist, müssen die Kinder an der Grundschule Boitzenburg an der Kreuzung Wegguner Straße/Puschkinstraße auf den Bus warten. Das kann gefährlich werden.

Gegen 7.45  Uhr fährt der Schulbus die Bushaltestelle an. Die Kinder steigen aus, gehen über die Straße und trotten Richtung Puschkin-Grundschule in Boitzenburg. Doch die Kreuzung Wegguner Straße/Puschkinstraße sei gefährlich, weil sie aufgrund eines Pflanzenbeetes schwer einsehbar sei, beschreibt Schulleiterin Heike Koopmann. Nach einer Begehung mit Vertretern der Gemeinde im November 2015 ist vorgeschlagen worden, einen kurzen Pfad ins Blumenbeet zu pflastern. Die Ausschreibung für den Auftrag dazu sei nun herausgegeben, sagt Gabriele Eberwein, stellvertretende Bürgermeisterin.

Aus der Sicht von Schulleiterin Heike Koopmann und einigen Eltern ist diese Lösung nicht optimal. Im September 2015 hatten Polizisten, Schulamtsleiter und Innenstaatssekretärin beim Verkehrssicherheitstag auf mögliche gefährliche Situationen beim Überqueren der Straße hingewiesen, so Koopmann. Sie hätte es lieber gesehen, wenn die Sträucher und Pflanzen an der Bushaltestelle beseitigt werden, um eine freie Sicht auf die Kreuzung zu bekommen. Zudem wünschen sich viele Eltern einen Zebrastreifen. Darüber werde diskutiert, aber das sei Sache der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, sagt Gabriele Eberwein.