Uralte Bäume ausgehöhlt:

Sind diese Linden zu retten?

Drei Bäume sollten eigentlich schon im Herbst gekappt oder gefällt werden. Vielleicht gibt es für die prächtigen Exemplare doch noch eine andere Lösung.

Jahrhundertealte Linden prägen das Ortsbild in Vietmannsdorf.
Birgit Bruck Jahrhundertealte Linden prägen das Ortsbild in Vietmannsdorf.

Im Oktober hatte Revierförster Klaus Wehden Alarm geschlagen. Ein von der Stadt Templin beauftragtes Gutachten hatte ergeben, dass drei uralte Linden in Vietmannsdorf hohl sind und zur Sicherheit auf eine Höhe von maximal fünf Metern zu kappt werden wollen. Wehden hatte hingegen vorgeschlagen, die Kronen zurückzuschneiden und sie mit Ringen und Seilen zu sichern. Die Arbeiten sollten noch im Herbst erfolgen.

Templin hatte deshalb einen Antrag bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises gestellt. Von dieser ist die Stadt jetzt aufgefordert worden, eine Stellungnahme der Arbeitsgruppe „Großgrün“ einzuholen. Diese  vereint sachkundige Templiner, die sich seit Jahren mit dem Erhalt von Bäumen befassen.

Kappung der Bäume "nicht akzeptabel"

Wie die Stadtverwaltung mitteilte, unterbreiteten die Fachleute des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin  - Vietmannsdorf gehört zum Schutzgebiet - den Vorschlag, die Linden durch eine Fachfirma nochmals zu untersuchen, um zu ermitteln, inwieweit eine Sicherung durch eine Verseilung in Betracht gezogen werden kann.

Eine Kappung der Linden, wie es das Gutachten vorsah, hält die Arbeitsgruppe dagegen für „nicht akzeptabel“. Es wurde stattdessen empfohlen, die Kronen bis zu einem bestimmten Astdurchmesser zu beschneiden. Auch der Vietmannsdorfer Ortsbeirat wird am Verfahren beteiligt.

 

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