Kritiker fordern schnelle Antworten:

Sonne brennt Problem Strandbad nicht weg

Um das Strandbad Lychen ist eine heftige Diskussion entbrannt: Es geht um Eintrittsgelder und Öffnungszeiten und die Frage, was für die Flößerstadt wichtig ist.

Werden die Gäste den Besuch im Lychener Strandbad weiter eintrittsfrei genießen können? Der Streit darüber beschäftigt jetzt auch die Stadtverordneten. Ein Ergebnis steht noch aus.
Bert Holterdorf Werden die Gäste den Besuch im Lychener Strandbad weiter eintrittsfrei genießen können? Der Streit darüber beschäftigt jetzt auch die Stadtverordneten. Ein Ergebnis steht noch aus.

Die Saison hat begonnen, und noch ist keine Lösung für das Lychener Strandbad da. Die könnte aber vielleicht jetzt kommen, den am Montagabend kommt das Problem im Ausschuss für Ordnung, Umwelt und Stadtentwicklung auf den Tisch. Es geht um die Frage, ob Gäste für das Badevergnügen Eintritt bezahlen müssen und darum, wie lange das Strandbad geöffnet werden soll.

Die Situation wie sie heute ist, hatte niemand gewollt. Ab Ende 2013 hatte Frank Williges, Event-Gastronom und Kandidat auf der Liste des Wählerbündnisses „Schön hier – gemeinsam für Lychen“, einen Pachtvertrag für die Gaststätte des Strandbads Lychen. Williges hatte die Saison durchgeplant und bis zum Herbst Veranstaltungen im Festzelt organisiert. Doch 2014, kurz vor dem Sommer, hatte er einen tragischen Unfall. Das Strandbad stand ohne Gaststättenbetreiber da.

Lars Wenghöfer, der seit 2013 für das gesamte Bad einen Pachtvertrag mit der Stadt hat, musste handeln. Er rechnete und stellte fest, dass das Strandbad wirtschaftlich nicht zu betreiben war. „Um so eine Einrichtung wirtschaftlich zu betreiben, musste ich Eintritt nehmen“, sagt Wenghöfer. Aber das sorgte für Aufregung bei den Anwohnern. Die starteten 2014 eine Unterschriftenaktion für freien Eintritt in das Bad. Seitdem wird nach einer einvernehmlichen Lösung mit den Kritikern gesucht.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung