Polizei warnt vor falschen Sanitätern:

Spendenbetrüger unterwegs

Per Brief, mit der Sammelbüchse an der Haustür oder in der Fußgängerzone: Auf verschiedensten Wegen bemühen sich Organisationen auch in der Uckermark um Spendengelder - vor allem in der Vorweihnachtszeit. Doch unter ihnen sind immer wieder schwarze Schafe.

Vorsicht vor Spendenbetrügern.
Bernd Thissen Vorsicht vor Spendenbetrügern.

In Prenzlau sollen sie unterwegs gewesen sein und auch aus Carmzow gibt es Meldungen, dass angebliche „Rettungssanitäter“ an den Haustüren klingeln würden. Um „Spendengelder für den Ausbau der Rettungswache“ zu sammeln, auch von Spendenlisten des Arbeitersamariterbundes (ASB) ist die Rede. Da vor allem in den letzten Wochen des Jahres viele Spendensammler unterwegs sind unter die sich immer wieder Betrüger mischen, hat der Uckermark Kurier beim Kreisverband Uckermark des ASB nachgefragt.

„Es läuft gerade eine Werbeaktion, bei der es ausschließlich um neue Mitglieder geht“, sagt Gerlinde Daum aus der Geschäftsstelle in Prenzlau. Die Werber seien im Auftrag des ASB unterwegs, seien als solche zu erkennen und könnten Ausweise und eine unterzeichnete Werbevollmacht vorweisen. Diese Mitgliedswerbung sei bei Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen durchaus üblich. Auf den Seiten des Kreisverbandes Uckermark ist zu erfahren, dass sich der ASB in der Alten- und Krankenpflege engagiert und soziale Projekte wie eine Kleiderkammer und eine Möbelbörse betreibt. „Das finanzieren wir auch aus den Mitgliedsbeiträgen“, sagt Gerlinde Daum. Sie betont jedoch ausdrücklich: „Wir nehmen an der Haustür keine Spenden oder sonstiges Bargeld entgegen“.

Bei angeblichen „Sanitätern“, die Geld sammeln, ist Vorsicht also angebracht. Das bestätigt auch Gerald Pillkuhn von der Polizeiinspektion Uckermark.

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