Ausleger tötet Autofahrer:

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 16-Jährigen

Der Horror-Unfall, bei dem sich plötzlich der Ausleger einer Landmaschine löste, hat ein juristisches Nachspiel für den jungen Traktor-Fahrer.

Als der Ausleger dieser Egge plötzlich herunterklappte, hatte der Fahrer des entgegenkommenden Autos keine Chance.
Birgit Bruck Als der Ausleger dieser Egge plötzlich herunterklappte, hatte der Fahrer des entgegenkommenden Autos keine Chance.

Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat gegen einen 16-Jährigen ein Verfahren wegen der fahrlässigen Tötung eines Autofahrers eingeleitet. Darüber informierte Lolita Lodenkämper, Oberstaatsanwältin in Neuruppin.

Der junge Mann war mit einem Traktor auf der Landesstraße 23 bei Templin unterwegs, an der eine landwirtschaftlichen Maschine angehängt war. An dieser Maschine klappte plötzlich ein Ausleger zur Seite. Ein Wagen im Gegenverkehr fuhr hinein. Bei dem Unfall starb der Autofahrer, der Uckermark Kurier berichtete. Die Untersuchungen in dem Fall sind noch nicht angeschlossen, betonte die Oberstaatsanwältin. Deshalb sei es noch völlig offen, ob und wann sich der junge Mann vor der Justiz verantworten muss.

Lolita Lodenkämper stellte zugleich klar, dass die Staatsanwaltschaft nicht gegen jenes landwirtschaftliche Unternehmen ermittelt, dass den jungen Traktoristen beschäftigt. Sie trat damit Gerüchten entgegen, die nach dem schweren Unfall vom 16. August in Templin die Runde machen.

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