Marode Sportstätte:

Stadion-Umbau kostet 1,5 Millionen Euro

Zu kleine und verbaute Sanitärgebäude, defekte Treppen und Sitzplätze: Das sind nur einige der Probleme im Stadion der Freundschaft. Sie zu lösen, kostet richtig Geld.

Schulsportfeste finden im Templiner Stadion zwar noch statt, für Leichtathletikwettkämpfe reichen die Bedingungen der Anlagen allerdings nicht mehr.
Uwe Werner Schulsportfeste finden im Templiner Stadion zwar noch statt, für Leichtathletikwettkämpfe reichen die Bedingungen der Anlagen allerdings nicht mehr.

Schrittweise will die Stadt Templin ihr Stadion sanieren. Acht Treppen zum Rasenplatz und zu den Sitzgelegenheiten für Zuschauer müssen erneuert werden. Reparaturbedarf gibt es außerdem bei den Sitzplätzen. Der Hartplatz befindet sich in einem schlechten Zustand und birgt Unfallgefahren. Dringender Sanierungsbedarf besteht. Und zwar so, dass das Stadion künftig für den Spielbetrieb von Vereinen, für den Schulsport, aber auch als moderne Wettkampfstätte für Leichtathletikwettkämpfe genutzt werden kann. Etwa 1,5 Millionen Euro würde der Umbau kosten, hat die Verwaltung aufgelistet. Besonders dringend sind Vorhaben an Sozialtrakt, Treppenanlagen und Sitzschalen.

Noch ist die Finanzierung nicht geklärt, existieren außer der Bestandsaufnahme keine konkreten Pläne. Die Möglichkeit besteht, dafür Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit zu beantragen. In der Stadtverwaltung kann man sich einen Baubeginn 2018 vorstellen, so steht es im Fahrplan. Der wird von einer Arbeitsgruppe begleitet, in der sich Vertreter der Stadtverwaltung, des Sports und Stadtverordnete darüber Gedanken machen.

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