Antrag gestellt:

Stadt soll Vorbild in puncto Ökostrom sein

Regenerative Energien spielen in der Uckermark eine große Rolle. Hier wird mehr als das Doppelte von dem produziert, was verbraucht werden kann. Aber längst nicht alle Kommunen kaufen "grünen Strom".

Sowohl in Prenzlau als auch in Templin gibt es Bestrebungen, die Windstromproduktion auszubauen.
Uwe Werner Sowohl in Prenzlau als auch in Templin gibt es Bestrebungen, die Windstromproduktion auszubauen.

Die Stadt Prenzlau kauft zwar einen Strommix bei ihren Stadtwerken ein, kann sich aber ziemlich sicher sein, dass die kommunalen Gebäude und Straßenlaternen praktisch und physikalisch gesehen nahezu zu 100 Prozent mit Ökostrom gespeist werden. Schließlich reiht sich rund um Prenzlau Windrad an Windrad. Warum dafür also noch extra zahlen?

In Templin soll nun ebenfalls nachgebessert werden. Gerade weil die Stromproduktion aus regenerativen Energien in der Uckermark den Strombedarf der Region schon heute zu 213 Prozent decke, sei es nicht vermittelbar, dass die Kurstadt noch keinen Ökostrom bezieht. Deshalb gibt es jetzt einen fraktionsübergreifenden Antrag von Stadtverordneten, ab 2018/19 nur noch "grünen Strom" einzukaufen. Der dürfe dann sogar bis zu 15 Prozent teurer sein als der aus nicht regenerativen Quellen. Die Stadt sollte mit gutem Beispiel vorangehen und die Verwendung erneuerbarer Energien unterstützen, forderten die Kommunalpolitiker. Das hatten sich die Kurstädter auch mit ihrem Energiekonzept auf die Fahnen geschrieben.

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