Archäologische Funde:

Stadtgeschichte kommt zum Vorschein

Bei Bauarbeiten am Templiner Markt stießen Wissenschaftler unter der Straße auf Reste ehemaliger Gebäude. Eine Überraschung war das nicht.

Archäologin Karoline Müller vergleicht die Fundorte mit den alten Stadtplänen.
Birgit Bruck Archäologin Karoline Müller vergleicht die Fundorte mit den alten Stadtplänen.

Rund einen Meter unter dem Asphalt der Mühlenstraße schlummerten die Fundamente der ursprünglichen Bebauung des Templiner Stadtzentrums. Das Team um Archäologin Karoline Müller hat Feldsteine freigelegt. Das genaue Alter der Häuser konnten die Fachleute noch nicht ermitteln, sie gehen von Fachwerkbauten aus, die in jedem Fall vor 1735 errichtet worden waren.

Ganz überraschend kamen die Funde für die Archäologen nicht, da alte Stadtpläne an dieser Stelle eine Bebauung anzeigen, deren genaue Lage und Ausmaße aber bislang unbekannt waren. Die Fundstellen werden dokumentiert und können künftig genauere Aussagen zur Stadtentwicklung von Templin machen.

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