Infotafeln installiert:

Stadtmauer mit Aha-Effekt

Templiner können ganz neu ins Staunen kommen, wenn sie  den 1735 Meter langen Rundweg unter die Füße nehmen. Die Stadt Templin hat 28 neue Schilder mit Erklärungen und historischen Fotos anbringen lassen.

Annekathrin Scheibe vom Aktivmuseum durfte symbolisch die letzte Schraube an der Infotafel am Berliner Tor festziehen.
Sigrid Werner Annekathrin Scheibe vom Aktivmuseum durfte symbolisch die letzte Schraube an der Infotafel am Berliner Tor festziehen.

Den meisten Templinern werden sie kaum aufgefallen sein. Doch jetzt sind sie wieder komplett. Die Stadt Templin hat in Zusammenarbeit mit der Touristinformation, ihren Stadtführern und dem Stadtsanierer Siegfried Ewers die Infotafeln am Stadtmauerrundweg erneuern lassen. Und das war bitter nötig. „Auf den alten Schildern stand noch, dass die Stadtmauer 1314 entstand. Inzwischen weiß man aber, dass sie bereits 1300 fertig gestellt worden sein muss“, erklärt Stadtführer Werner Foth.

Auch die früheren Hinweise auf die alten Wiekhäuser entlang der 1735 Meter langen  Stadtmauer waren auf den alten Infotafeln nicht korrekt. Hieß es doch immer die Templiner Wiekhäuser hätten keine hausartigen Aufsätze gehabt. „Auf alten Stichen ist aber zu sehen, dass es doch solche Aufsätze gab. Übrigens: Am Wassertor sind die Reste eines solchen viereckigen Aufsatzes noch zu entdecken“, so Foth. Gemeinsam mit Barbara Gödke von der Touristinformation hat er die Inhalte für die 28 neuen Tafeln zusammengestellt. Ausländische Gäste können über einen QR-Code die Informationen mit dem Handy auch in Englisch, Polnisch und Spanisch auslesen.