Templin kippt Festkonzept:

Starauflauf auf Sportplatz ist vorbei

Bis zum nächsten Stadtfest ist es noch eine Weile hin. Doch für das kommende Jahr haben die Verantwortlichen weitreichende Entscheidungen getroffen.

DJ Ötzi begeisterte in diesem Jahr seine Fans auf dem Sportplatz am Eichwerder. Weitere Konzerte wird es dort nicht geben.
Archiv/Uwe Werner DJ Ötzi begeisterte in diesem Jahr seine Fans auf dem Sportplatz am Eichwerder. Weitere Konzerte wird es dort nicht geben.

Konzert, Party und Feuerwerk am Eichwerder, Trubel und Unterhaltung in der Innenstadt. So kennen die Templiner ihr Stadtfest. So wird die 26. Auflage im nächsten Jahr aber nicht mehr sein. Zu tun hat das mit der Entscheidung der Stadtverordneten, dass die Abendveranstaltungen am Vorabend des Stadtfestes und am Stadtfesttag selbst nicht mehr auf dem Sportplatz der Goetheschule stattfinden sollen. Eltern und Stadtverordnete hatten kritisiert, dass die neu gestalteten Sportanlagen zu sehr darunter leiden.

Mit dem Bürgergarten war bereits eine Alternative im Gespräch. "Wir werden aber aus finanziellen Gesichtspunkten im nächsten Jahr mit den Veranstaltungen am Freitag- und Samstagabend auf den Marktplatz gehen“, sagte Wolfgang Janitschke, Chef der Templiner Werbegemeinschaft. Im Bürgergarten sei das Risiko zu groß, dass die Templiner diesen Veranstaltungsort nicht wie gewünscht annehmen könnten.

Keine große Bühne mehr

Während es für die Programmvielfalt am Sonnabend keine Abstriche gibt, wird es mit der Entscheidung für den Markt als zentralen Platz Veränderungen am Freitagabend geben. Das heißt, nicht mehr die große Bühne mit einem Stargast. Constance Achard, Vorstandsmitglied in der Werbegemeinschaft, findet es jedoch legitim, nach 25 Jahren über ein anderes Konzept für die Freitagabendveranstaltung nachzudenken. „Erste Überlegungen dafür gibt es schon“, sagt sie. Nur für das traditionelle Höhenfeuerwerk über dem Stadtsee gibt es keine Alternative. Es fällt künftig aus.

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Kommentare (1)

,dass das Konzert am Freitag vor dem Beginn des Stadtfestes nun ausfallen soll. Ich bin (fast) immer gern dort hingegangen. War es doch eine der wenigen Momente, alte Freunde und Schulkameraden, die es in die weite Ferne verschlagen hat, dort wieder zu treffen. Ich finde die Werbegemeinschaft sollte nicht mit der Tradition brechen und das jährliche Konzert doch auf der Freilichtbühne durchführen. Vor ein paar Jahren gab es schon einen "Versuch" und dort waren, so finde ich, sehr viele Besucher. Man sollte die Freilichtbühne insgesamt wieder zu einem Ort der "Kultur" reaktivieren. Sicherlich ist die Stadt Templin nicht mit einem Seebad an der Ostsee vergleichbar aber immerhin ist Templin eine Kurtstadt, die auch Kurtaxe von ihren Gästen kassiert. Kur- und Urlaubsgäste möchten auch etwas geboten bekommen.