Wegen knapper Kassen:

Straßenbau im Sparformat

Die Zeiten riesiger Pfützen auf der Ortsdurchfahrt in Storkow sind bald vorbei. Allerdings nur auf einem Teil. Das sorgt für Unmut im Dorf. Schließlich muss man dort schon lange mit der maroden Fahrbahn leben.

Am Kindergarten enden die Straßenbauarbeiten. Viele Storkower hätten es gern gesehen, wenn auch die nächsten 55 Meter in Ordnung gebracht werden würden.
Bert Holterdorf Am Kindergarten enden die Straßenbauarbeiten. Viele Storkower hätten es gern gesehen, wenn auch die nächsten 55 Meter in Ordnung gebracht werden würden.

Straßenbauer bestimmen zurzeit das Geschehen auf der Storkower Ortsdurchfahrt. Der Regenwasserkanal an der Kreisstraße wird neu verlegt, die Fahrbahn zwischen Kindergarten und Friedhof auf 230 Metern Länge und in einer Breite von 5,50 Metern erneuert. Ein dringend notwendiges Vorhaben. Die Kreisstraße war bei starken Niederschlägen fast komplett überschwemmt, weil das Regenwasser nicht richtig abgeflossen ist. Trotz des Baubeginns herrscht in Storkow, ein Ortsteil von Templin, nicht die ganz große Freude. Wohl die meisten Einwohner hätten sich gewünscht, dass die Ortsdurchfahrt komplett in Ordnung gebracht wird. Oder zumindest noch weitere 55 Meter hinter diesem Bauabschnitt in Richtung Ortsausgang.

Dann hätte man zumindest sagen können, dass der schlechteste Teil der Straße komplett in einem vernünftigen Zustand ist. Sogar nach einem Sponsor für einen Teil der Bauarbeiten hatten sich Einwohner umgetan und ihn auch gefunden. Trotzdem reicht das Geld nicht, um noch einen einzigen weiteren Meter Straße bauen zu können, so Petra Schwanke, Leiterin des Tiefbauamtes in der uckermärkischen Kreisverwaltung. Man sei froh gewesen, überhaupt auf diesem Abschnitt von 230 Metern bauen zu können. Das allein koste schon 150 000 Euro.

 

 

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