Verdacht der Volksverhetzung:

Streit zwischen Deutschen und Asylbewerbern

In Templin mussten Polizisten eine Schlägerei zwischen zwei Gruppen am Busbahnhof beenden. Vieles ist noch unklar.

Der Busbahnhof Templin war am Montagabend Schauplatz für tätliche Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Deutscher und mehreren Asylbewerbern.
Horst Skoupy Der Busbahnhof Templin war am Montagabend Schauplatz für tätliche Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Deutscher und mehreren Asylbewerbern.

Der Staatsschutz hat sich in die Ermittlungen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in Templin eingeschaltet. Hintergrund ist eine Schlägerei zwischen mehreren Deutschen und einer Gruppe syrischer Asylsuchender, zu der es nach Informationen der Polizei am Montagabend gegen 17.30 Uhr am Busbahnhof in der Prokopiusstraße gekommen war. Es sollen dabei ausländerfeindliche Parolen gerufen worden sein. 

Beteiligt waren laut Polizeiangaben eine Gruppe deutscher Frauen und Männer sowie fünf syrische Flüchtlinge im Alter von 15 bis 18 Jahren. Beide Parteien machten zum Geschehen unterschiedliche Angaben, die geprüft werden müssen. Es ist auch nicht bekannt, ob es bei der Schlägerei Verletzte gab. Kriminalisten ermitteln zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung und der Volksverhetzung.