Gewitter und Böen:

Sturm fegt über Templin

Rettungskräfte wurden am Freitagnachmittag innerhalb weniger Stunden zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Bäume kippten auf Straßen. Besonders schlimm traf es eine Schule, die evakuiert werden musste.

Im Bereich des Templiner Marktes hatten Passanten Freitagnachmittag alle Mühe, gegen den Sturm anzulaufen.
Sigrid Werner Im Bereich des Templiner Marktes hatten Passanten Freitagnachmittag alle Mühe, gegen den Sturm anzulaufen.

Gegen halb zwei am Nachmittag drohte am Freitag Templin von Gewitterregen und Sturmböen fast hinweggefegt zu werden. Regen und Hagel pfiffen fast parallel zum Erdboden durch die Straßen. Dort, wo Gegenstände, Bäume  und Menschen sich ihnen entgegenstellten, bekamen sie die ganze Wucht der Naturgewalten zu spüren.

Die Feuerwehren der Region wurden zu zahlreichen Einsätzen herausgerufen: Bei Rosenow drohten auf der L  15  gleich mehrere Bäume umzufallen. Bei Densow fiel ein „Spageltarzan“ von Kiefer auf die Straße. Bei Klein Gollin, auf der L  100, wurde den Rettern in Blau ebenfalls ein umgestürzter Baum gemeldet. Auf der Bundesautobahn 11 war Richtung Berlin hinter der Wildbrücke Vorsicht geboten. Dort kamen gleich mehrere Bäume zu Fall.

In Milmersdorf auf der Dorfstraße hatte die Feuerwehr eine Baumsperre zu beseitigen. Am Papenwieser Weg in Röddelin soll es mehrere Bäume entschärft haben. Zudem gab es In Milmersdorf und in Wolletz Verkehrsunfälle, bei denen jeweils ein Pkw am Baum landete. Dabei wurde eine Person verletzt. In Prenzlau wurde ein Schuldach durch den Orkan abgedeckt. Die Kinder mussten evakuiert werden.

 

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